Digitale Gesellschaft

In guten Händen: Menschliche Werte ins digitale Zeitalter tragen

Netzuebergabe Udo
Fb Zeit Udo

Direkter Draht: facebook

Gesellschaftliche Teilhabe findet zunehmend "online" statt. Viele Menschen nutzen den digitalen Weg zur Interessenvertretung. In einer Zeit medialen Umbruchs dürfen etablierte Parteien nicht am Spielfeldrand stehen. Schon meine politischen Schwerpunkte verlangen einen genaueren Blick auf die digitale Welt.

Politik sollte die Menschen dort erreichen, wo sie "unterwegs" sind! Daher möchte ich für die Bürger auch im Web 2.0 erreichbar sein: Nutzen Sie die Gelegenheit und klicken sie auf mein facebook-Portal!

 

Wer es mit der Förderung der lokalen Strukturen ernst meint, der muss Netzausbau forcieren. Ich stehe für der Ausbau des Breitbandnetzes. Zur effektiven Nutzung moderner Technik muss auch der ländliche Raum erschlossen werden - Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse ist mein Ziel.

Unsere Kinder sind auf eine sachgemäße Ausbildung angewiesen. Dazu gehört heute der Umgang mit dem digitalen Leben - dem Web 2.0! Wir brauchen moderne Lehrkonzepte, um die Schülerinnen und Schüler für Chancen und Gefahren zu sensibilisieren. Nur wer die PC-Bedienung mit Lesen und Rechnen gleichsetzt, kann unsere Kinder zukunftsfähig ausbilden.
 

Fakt ist: die Menschen haben längst begonnen über das Internet ihre demokratischen Rechte auszuüben. Für mich besteht darin eine große Chance für die pluralisierte Gesellschaft. Um diesen Prozess zu unserem Wohle zu nutzen, muss die Freiheit im Internet geschützt werden. Eine Kontrolle des Staates über Internetinhalte scheint abwegig - daher sollte auf blinden Aktionismus in der Gesetzgebung verzichtet werden. Für gefährlich halte ich, wenn der Staat Teile seines Gewaltmonopols an Provider abtritt; Angst ist ein schlechter Wegweiser!

Wir haben als Demokraten aber nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten. Hierzu gehört die Gefahren einer Netz-Anarchie zu erkennen. Um die Verbreitung krimineller Datensätze effektiv zu verhindern, muss an den Quellen angesetzt werden. Wenn eine Filterung der Daten nicht in Frage kommt, muss der Fokus auf Strafverfolgung gesetzt werden. Hier darf sich der Staat nicht hinter privaten Anbietern verstecken. Terrorismus, Extremismus und weitere Kapitalverbrechen sollten auch im Internet in Schach gehalten werden. Als Polizeibeamter weiß ich: In einem demokratischen Rechtsstaat müssen auch Polizei und Justiz auf diesen Feldern arbeitsfähig bleiben.

Es ist mir ein Anliegen auch meine Partei zu modernisieren. Sicherlich hat meine Kindergeneration viele interessante Anregungen für politische Konzepte im digitalen Zeitalter - für diese Stimmen möchte ich ein offenes Ohr haben. Gleichzeitig möchte ich den "jungen Wilden" meine Erfahrungen mit gesellschaftlichen Prozessen vermitteln. So darf offene "Netzpolitik", Liberalisierung des Urheberrechtes und Förderung der Technik nicht zu Lasten von sozialen Gruppen geschehen. Meine Kritik an der Piraten-Partei ist, dass sie den Schutz von Menschen nicht ernst nimmt. Die Interessen von älteren Mitbürgern, Angehörigen kreativer Berufe oder Opfern von "Internetgewalt" müssen vertreten bleiben!

Geben Sie also auch erfahrenen Politikern die Chance zur Gestaltung des Web 2.0!

Was sagt die junge SPD?

"Eine schnelle Internetanbindung ist eine der wichtigsten Infrastruktureinrichtungen der Zukunft, nicht nur in den Städten, sondern und gerade im ländlichen Raum." (Andrea Schröder Ehlers (SPD), MdL Niedersachsen)