Brief an Europa-Abgeordnete: Unser Wasser muss in unserer Hand bleiben

Lange Brief
 

Tobias Handtke, Svenja Stadler, Bernd Lange (MdE), Markus Beecken und Udo Heitmann

 

„Wasser ist ein Lebensmittel – und keine normale Ware. Der Zugang zum Wasser und eine nachhaltige Wasserversorgung sind Menschenrecht. Wasser darf kein Spekulationsobjekt werden. Wasserversorgung muss in kommunaler Hand bleiben können und unter der Kontrolle der Bevölkerung bleiben.“ Dies sind die Forderungen eines „Offenen Briefs“, den die Bundestagskandidatin Svenja Stadler und die Landtagskandidaten Markus Beecken, Tobias Handtke und Udo Heitmann dem EU-Abgeordneten Bernd Lange überreichten

Der Hintergrund: Die EU-Kommission schlägt eine Richtlinie zur Vergabe von Dienstleistungskonzessionen vor, mit der die bisher rechtlich unsicheren Konzessionsvergaben geregelt werden sollen.

Negative Beispiele einer Zwangsliberalisierung der Wasserversorgung gibt es leider genug. So hat Maggi Thatcher in Großbritannien es radikal umgesetzt und die Wasserversorgung an gewinnorientierte Unternehmen veräußert. Die Preise stiegen deutlich, es gab keine Investitionen in die Leitungen, 30 % Leitungsverlust waren keine Seltenheit, und über 20 000 Kolleginnen und Kollegen wurden entlassen. Eine nachhaltige und vorausschauende Wasserversorgung gab es nicht mehr.

Dem wollen die Kandidatin und Kandidaten hier einen Riegel vorschieben – haben sie doch noch die Querelen um das Heidewasser im Hinterkopf. „Wehret den Anfängen“ ist ihr Tenor, „sollten in der EU Schritte zur unveränderten Verabschiedung des Richtlinienvorschlags unternommen werden, werden wir im Landkreis eine Protestlawine lostreten“, sind sich die Kandidaten einig.

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Lesen Sie im Original: Brief an Bernd Lange (MdE) PDF 146 KB
 
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