EMPORE-Buchholz: Sigmar Gabriel stärkt Landtagskandidaten den Rücken

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Sigmar Gabriel (Bundesvorsitzender SPD) und Silva Seeler (Landtagsabgeordnete)

 

Gestern abend besuchte der Bundesvorsitzende der SPD, Sigmar Gabriel, das Zentrum unseres Wahlkreises. In der EMPORE stärkte er den Landtagskandidaten den Rücken und dankte den bisherigen Abgeordneten Silva Seeler und Brigitte Somfleth für ihre langjährige Arbeit - beide werden nach dieser Legislaturperiode aus dem Landtag ausscheiden. Markus Beecken, Tobias Handtke und Udo Heitmann hatten zu Beginn der Veranstaltung ihre politischen Ambitionen beschrieben.

Gabriel selbst stärkte die Landtagskandidaten, indem er ihre Bürgernähe lobte: „Ich bin froh, dass sich die SPD hier vor Ort mit Menschen aus dem normalen Leben präsentiert – mit einem Einzelhandelskaufmann, einem Krankenpfleger und einem Polizisten!“. Experten seien wichtig, um Politiker zu beraten und zu informieren, aber Politik lebe davon, dass in den Parlamenten nicht nur Ausschnitte des Lebens vertreten sind, sondern eine große Vielfalt. Vor allem eine Vielfalt aus dem so genannten ganz normalen Leben.

Gabriel unterstrich erneut die SPD-Forderung nach einem Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde. „Merkel und McAllister scheinen nicht zu wissen, was ein Mindestlohn ist. Es ist der Lohn, den man für einen Vollzeitjob kriegen muss, um am Ende des Monats nicht beim Sozialamt betteln gehen zu müssen, um über die Runden zu kommen. So einfach ist das!“ Sozial sei nicht, was Arbeit schafft, sondern was Arbeit schafft, von der man leben kann.

Als gebürtiger und beheimateter Niedersachse mache er sich, so Gabriel, in diesem Land unter anderem Sorgen um die Balance. „Es gibt Regionen in Niedersachsen, denen es wirtschaftlich sehr gut geht und wiederum andere, die total abgehängt werden.“ Er befürchte, dass Niedersachsen auseinanderfalle, wenn man da nicht gegensteuert. Dafür müsse sich das Land zum Beispiel auch beim Bund unbeliebt machen und für eine andere Finanzverteilung in Deutschland kämpfen.

„Es gibt genug, die Politik von oben machen. Dazu braucht es die SPD nicht“, resümierte Sigmar Gabriel am Ende seiner Rede und kam damit auf seine Anfangsthese der menschennahen Politik zurück. „’Politik von unten’ ist das grundlegende Motto der SPD. Von dort wollen wir das Leben betrachten und dann unsere Einflüsse geltend machen.“

Darum wird es Zeit für ein SPD-Direktmandat aus unserer Region: stärken Sie am 20.Januar Udo Heitmann mit Ihrer Direktstimme.

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Silva Seeler im Gespräch mit Udo Heitmann - dem Landtagskandidaten für Buchholz, Hollenstedt, Tostedt und Jesteburg.

 
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